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Beitrittserklärung
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Ein Sommer in Rosé

KOMMt zu unseren nächsten Veranstaltungen

am KulturContainer und im Schauspielhaus.

 

Wir freuen uns auf entspannte kulturelle Sommerabende mit Euch.

 

Freitag, 29. Juni 2018, 20.00 Uhr | Kleine Bühne Schauspielhaus

 

Torsten Turinsky - Konzert

 

Eintritt auf Spendenbasis

 

Torsten Turinsky spielt seit 1998 8-saitige Gitarren, viele Jahre im Trio mit Saxophon und Schlagzeug. Seit etwa 2010 spielt er auch Solokonzerte mit der akustischen 8-Saiter.

Die von ihm verwendetete Gitarre hat neben 5 Gitarrensaiten 3 echte Baßsaiten, welche es ihm ermöglichen, neben seinem akustischen Gitarrensound noch einen Sound ähnlich einem Kontrabaß zu erzeugen. Man hat zuweilen das Gefühl, daß da zwei Musiker auf der Bühne sind.

Torsten Turinsky hat sich mit seiner aktuellen CD "Live im Museum, Torsten Turinsky spielt Beatles" an eine Reihe klassischer Kompositionen der Fab Four aus Liverpool herangewagt und die Rhythmik, aber auch die Gesangsharmonien auf seine Gitarre übertragen. Die Titel sind sehr nah am Original, aber eben auf einer 8-saitigen Gitarre gezupft.

 

Mehr unter www.tury.de

 

Copyright: Torsten Turinsky

 

 

Samstag, 26. Mai 2018, 16.00 Uhr | Vor dem Schauspielhaus

 

"Der gestiefelte Froschkönig" - Verdrehte Märchenstunde im KulturQuartier mit Juliane Sacher

 

Eintritt auf Spendenbasis

 

Oh weh, Rotkäppchen ist die wunderschöne goldene Kugel in den Brunnen gefallen. Ob das tapfere Schneiderlein mit seinen Siebenmeilenstiefeln an den Füßen helfen kann? Hm, fraglich - denn irgendetwas stimmt hier überhaupt nicht! Aber was? Jetzt wird es Zeit, die Märchenkenntnisse mal wieder aufzufrischen. Dazu lade ich alle kleinen und großen Erfurterinnen und Erfurter auf meinen Erzählteppich ein. Er wird auf der Wiese vorm Kulturquartier zur Märchenstunde um 16 Uhr ausgerollt und vielleicht, aber auch nur vielleicht, fliegen wir dann damit zum Abschluss eine kleine Runde.

 

Freitag, 18. Mai 2018, 19.30 Uhr | Kleine Bühne Schauspielhaus

 

Multimediale Lesung mit Uwe Schimunek

"Geisterstätten Thüringen - Vergessene Orte"

von Arno Specht und Uwe Schimunek

 

Eintritt 9 / 7 euro | Kartenvorverkauf "Kurhaus Simone", Wenigemarkt

 

Thüringen ist bekannt als das „Grüne Herz Deutschlands“, das idyllische Landschaften vom Thüringer Wald bis zur Rhön und touristische Highlights von Weltrang wie die bezaubernde Altstadt von Weimar oder die stolze Wartburg in Eisenach zu bieten hat. Doch Thüringen besitzt auch ein anderes Gesicht: In seinen malerischen Bergen und Tälern versteckt sich mancher geheimnisvoller Ort, an dem einst Menschen wohnten, arbeiteten oder sich Gesundung erhofften und der nun dem Verfall preisgegeben ist.

copyright: jaron verlag

 

Die Autoren Arno Specht und Uwe Schimunek sowie die Fotografen Babett Köhler, Peter Männig und Adrian Specht führen den Leser zu 14 der aufregendsten thüringischen Geisterstätten. Unter den vorgestellten Gebäuden und Anwesen sind das Jagdschloss Rathsfeld im sagenumwobenen Kyffhäusergebirge, das Kaiser Wilhelm II. ebenso zu seinen Gästen zählte wie erholungssuchende Soldaten, die mondäne Sophienheilstätte bei Bad Berka, die einst Tuberkulosekranke beherbergte, oder das luxuriöse Oberhofer Gästehaus von Walter Ulbricht. In stimmungsvollen Texten und Fotografien erzählt das Buch die Geschichten, die sich hinter den verfallenen Fassaden verbergen, und fängt die morbide Faszination ein, die Gebäude ausstrahlen, die ihre Zeit überdauert haben.

Samstag, 12. Mai 2018, 19.30 Uhr | Kleine Bühne Schauspielhaus

 

Gundula Schulze Eldowy liest aus "Tänzerflügel"

 

Eintritt 8 / 10 euro | Kartenvorverkauf "Kurhaus Somone", Wenigemarkt

 

Für den genialen Menschen gibt es nichts Geistvolleres, Tieferes als seine eigene Lebensgeschichte.

Ein exemplarisches Beispiel künstlerischer Selbstbetrachtung sind die Erzählungen des Buches „Tänzerflügel“, mit denen sich Gundula Schulze Eldowy die Seele aus dem Leib geschrieben hat, um sich von einer Vergangenheit zu lösen, die sich ihr als Abgrund offenbart.

Das Buch beginnt harmlos, wovon sich der Leser nicht täuschen lassen sollte, denn auch die Autorin wird sich über die Zusammenhänge erst am Schluß im klaren. Am Anfang ihrer Reise sah das Tier noch wie ein Mythos aus, doch im Laufe des Buches wird seine reale Existenz immer gewisser.

Rasant und in packenden Bildern erzählt, wie sie nur eine Fotografin zu vermitteln vermag, berichtet sie von Pyramiden und korrupten Beamten, die sie ausplündern, von einer antiken Bibliothek unterhalb des Gizeh-Plateaus, von unentdeckten Schächten in der Cheops-Pyramide, von Schwarzmagiern, die sich in Pferde und Enten verwandeln, von Riesenschlangen peruanischer Andenlagunen, die durch die Luft fliegen und sich in Menschen verwandeln.

Es ist keine fiktive Reise, sondern eine authentische Erzählung der Abenteuer einer Weltenbummlerin, die in Ägypten und Peru zweiundzwanzig Jahre lebte. Ihr Bericht ist ein aufrüttelnder Blick in die Abgründe des Menschseins.

 

Freitag, 4. Mai 2018, 19.30 Uhr | Kleine Bühne Schauspielhaus

 

Martin Schink liest

Gute Reise I: Voltaires "Candide"

 

In Zusammenarbeit mit dem Literaturverein LesArt und der Buchhandlung Peterknecht

Eintritt 9 / 7 euro | Kartenvorverkauf "Kurhaus Simone", Wenigemarkt

 

Es ist ein Parforceritt um die halbe Welt, die der uneheliche Fürstenspross Candide auf sich nimmt, um die große Liebe seines Lebens zu erobern. Dabei stellt sich der Spießrutenlauf, den er am Beginn seiner Abenteuer erdulden muss, noch als vergleichsweise harmlos heraus. Zusammen mit seinen Weggefährten, der geliebten Kunigunde, seinem Lehrer Pangloss, einer Papsttochter und vielen anderen ist er einem Dauerhagel von Widrigkeiten, Schrecklich- und Schlechtigkeiten ausgesetzt. Einzig der Glaube, dass alles auf der Welt auf das Beste eingerichtet sei, lässt ihn den Mut nicht verlieren.

 

PS: Der Frühling ist noch jung, das Haus noch kalt - Bitte warm anziehen!

 

Foto: Sebastian Thiem

Samstag, 28. April 2018, 19.00 Uhr | Kleine Bühne Schauspielhaus

 

Nora Gomringer

Ich bin doch nicht hier, um Sie zu amüsieren

 

Eine Veranstaltung des Forum Konkrete Kunst e.V. und

des KulturQuartier Erfurt e.V.

Eintritt 10 / 8 euro | Kartenvorverkauf "Kurhaus Simone", Wenigemarkt

 

Nora Gomringer stellt ihre Gedichte und Sprechtexte vor, das bedeutet sie liest nicht nur Texte von 2006 bis heute, sondern sie deklamiert, flüstert und lässt die Mini-Szenen, die diesen Texten zugrunde liegen, durch Mundwerk erstehen. Das ist lebhaft und wundersam, manchmal traurig, aber gut dynamisiert, damit keiner weggeht und sagt: „Lyrik? Ertrag ich nicht!“ Ihre Mission ist die zarte Begegnung mit dem harten Leben. In Zwischenkommentaren erklärt sie ihre Arbeit und öffnet Türen. Über die Schwelle trägt sie allerdings nicht. Das ist nicht schlimm – so können Sie wenigstens die Schuhe anbehalten!

 

Bei diesem Programm liest sie aus: MODEN, Morbus, Monster Poems, Achduje und Mein Gedicht fragt nicht lange.

Textwünsche nimmt sie gerne entgegen.

 

PS: Der Frühling ist noch jung, das Haus noch kalt - Bitte warm anziehen!

 

Fotos: Judith Kinitz