TÄGLICH

StadtRaumBoxen #11 - Karo Kollwitz "Kleines Weltbrett"

 

Für die #11 der StadtRaumBoxen wurde Karo Kollwitz aus Weimar, wo sie an der Bauhaus-Universität lehrt, eingeladen. Sie ist eine Künstlerin, die unter anderem im öffentlichen Raum arbeitet. Ihre Interventionen zielen auf Kommunikation mit den Betrachter*innen beziehungsweise ihr Interagieren, seien es die Textmaschinen – Hörstationen, die an Lichtmasten in verschiedenen Städten angedockt sind – oder ihre Aktion mit den eigenen Waldschafen und einer Schießbude im Stadtteilpark Weimar West oder die Kabine in Helsinki zwischen Park und Bucht, die als Versteck für Menschen diente,
die eins brauchten, und das von der Künstlerin und Bewohnern der Stadt betreut wurde.
Für den wohl kleinsten Ausstellungsraum in Erfurt hat sie eine Installation aus Holz geschaffen, der sie den Namen Kleines Welttheater gibt. Kein geringerer als Friedrich Schiller hat die Formulierung „Bretter, die die Welt bedeuten“ 1803 seinem Gedicht „An die Freunde“ geprägt, seitdem stehen diese Bretter synonym für die Bühne eines Theaters. Karo Kollwitz holt sie aus dem Schauspielhaus heraus, stellt sie schützend über die StadtRaumBoxen. Eine Geste, die auf das aufmerksam macht, was im und mit dem Schauspielhaus passiert, seitdem der Verein KulturQuartier Erfurt diesem Ort wieder Leben einhaucht und ihn als einen Kulturort nutzt – noch in der Probephase, aber das Ziel steht fest. Und so kann aus dem Kleinen
Welttheater etwas ganz großes werden.
Auf die bereits 11. Ausstellungseröffnung der StadtRaumBoxen in den ehemals vom Schauspielhaus genutzten Vitrinen (Klostergang 4) können sich die Besucher*innen am Freitag, den 11. Oktober, freuen. Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung ein.
Das Projekt wurde gefördert durch die Sparkasse Mittelthüringen, die Kulturstiftung des Freistaats Thüringen und die Landeshauptstadt Erfurt.

 

November

Samstag, 2. November 2019

16:00 und 17:00 Uhr

Führung durch das KulturQuartier Schauspielhaus

 

Eintritt: frei

Vielen Erfurterinnen und Erfurtern ist es noch in guter Erinnerung: das ehemalige Schauspielhaus. Doch nach seiner Schließung im Jahr 2003 hat es kaum einer wieder betreten. Nach Jahren des Leerstandes und der Ungewissheit, kehrt mit der Initiative KulturQuartier Schauspielhaus wieder Leben in die alten Gemäuer. Tauchen Sie mit uns ein in 120 Jahre Baugeschichte und 70 Jahre Schauspielhaus.

 

Bei einem Rundgang können Sie sich selbst einen Eindruck vom Zustand des Hauses machen. Außerdem werfen wir mit Ihnen gemeinsam einen Blick in die Zukunft und erklären, wie Verein und Genossenschaft KulturQuartier das Schauspielhaus wieder zu einem lebendigen Kulturort entwickeln werden. Zusammen mit unseren Partnern Kinoklub, Tanztheater Erfurt und Radio F.R.E.I. wird diese in Vergessenheit geratene Perle im Herzen der Stadt wieder zu dem, was sie immer war: ein pulsierendes Zentrum für Kunst und Kultur.

 

Foto © Boris Hajduković

Donnerstag, 7. November 2019, 20:20 Uhr

Pecha Kucha Night Vol #16

 

Eintritt auf Spendenbasis

Präsentationen, die sich wie Kaugummi ziehen? Nicht bei PechaKucha!

 

Am 7. November, präsentieren wieder Menschen ihre Themen, Ideen, Projekte und Passionen auf der Bühne der PechaKucha Night #16 im Rahmen des KulturQuartier - (Spät-)Sommer in Rosé - Programms.

 

PechaKucha steht für Gedanken-Vielfalt und Präsentationen mit facettenreichem Inhalt im Format 20×20. 20 Folien mit Bildern, die jeweils 20 Sekunden eingeblendet werden, dabei läuft die Zeit ab, ohne dass der Referent Einfluss darauf hätte. Genau 6.40 Minuten hat man Zeit, um sein Publikum mit seinem Vortrag zu begeistern.

 

Die Vorteile dieser Technik liegen in der kurzweiligen, prägnanten Präsentation mit

rigiden Zeitvorgaben, die von vornherein langatmige Vorträge und die damit

verbundene Ermüdung der Zuhörenden („death by powerpoint“ syndrome)

unmöglich machen. PechaKucha wurde in Tokio im Februar 2003 von den beiden

Architekten Astrid Klein und Mark Dytham erstmals im Rahmen einer

Designveranstaltung verwendet und hat mittlerweile nicht nur in beruflichen

Kreisen Verbreitung gefunden.

 

Es erwartet Sie ein entspannter Abend mit guter Unterhaltung und Themenvielfalt, eine Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen und Inspirationen zu sammeln.

 

Seien Sie dabei und bewerben Sie sich mit Ihrer Präsentation oder schauen Sie vorbei und werden Teil einer einzigartigen Vortragsreihe!

 

Grafik: pechakucha.com

 

Dezember

Samstag, 7. Dezember 2019

16:00 und 17:00 Uhr

Führung durch das KulturQuartier Schauspielhaus

 

Eintritt: frei

Vielen Erfurterinnen und Erfurtern ist es noch in guter Erinnerung: das ehemalige Schauspielhaus. Doch nach seiner Schließung im Jahr 2003 hat es kaum einer wieder betreten. Nach Jahren des Leerstandes und der Ungewissheit, kehrt mit der Initiative KulturQuartier Schauspielhaus wieder Leben in die alten Gemäuer. Tauchen Sie mit uns ein in 120 Jahre Baugeschichte und 70 Jahre Schauspielhaus.

 

Bei einem Rundgang können Sie sich selbst einen Eindruck vom Zustand des Hauses machen. Außerdem werfen wir mit Ihnen gemeinsam einen Blick in die Zukunft und erklären, wie Verein und Genossenschaft KulturQuartier das Schauspielhaus wieder zu einem lebendigen Kulturort entwickeln werden. Zusammen mit unseren Partnern Kinoklub, Tanztheater Erfurt und Radio F.R.E.I. wird diese in Vergessenheit geratene Perle im Herzen der Stadt wieder zu dem, was sie immer war: ein pulsierendes Zentrum für Kunst und Kultur.

 

Foto © Boris Hajduković

Samstag, 7. Dezember 2019, 19:30 Uhr

André Kudernatsch

Auweia, Weihnachten!

Ziemlich nikolausige Geschichten mit Klaviermusik von Andreas Groß

 

Eintritt: 9 € / ermäßigt 7 


Weihnachten mit dem Schneeschieber auf der Couch, mit der Schwiegermutter im Knollen-Ballett oder mit Fresslähmung bei Freunden – es gibt viele Möglichkeiten, den Heiligen Abend totzuschlagen. In diesem Buch folgen die besten, garniert mit Sternen, Elchen, Kartoffelsalat und Gurken.

Kudernatsch klärt auf, wer wirklich die Weihnachtsmärkte heimsucht, warum Hühner für weiße Weihnachten stehen und was das digitale Schrottwichteln bedeutet. In Zeiten, in denen die einen „Glühweinze“ gluckern, während die anderen darüber nachdenken, „Rumkugeln“ lieber „Punschbällchen“ zu nennen...

Mit seinen ziemlich nikolausigen Geschichten, überkandierten Kolumnen und schlichten Gedichten will der Autor auf Ihrem Gabentisch landen. Das kann ja heiter werden. Auweia, Weihnachten!

André Kudernatsch heißt wirklich so und lebt in Erfurt. Er schreibt kabarettistische Texte, die er seit 1993 immerzu vorträgt. Manchmal hat er Erscheinungen im Fernsehen und im Radio. Mit seinen Gereimtheiten und Ungereimtheiten hat Kudernatsch in seiner Show „Kudernatschs Kautsch“ schon prominente Gäste behelligt – so Roberto Blanco, Axel Schulz, Dolly Buster und andere Intellektuelle. Für diese Show wurde Kudernatsch 2002 mit dem Comedy-Cabinet-Preis ausgezeichnet. Kudernatsch hat mehrere Tonträger und Bücher veröffentlicht. Die neuesten Werke heißen „Ich hab's im Hermsdorfer Kreuz“ und „Auweia, Weihnachten!“.

 

Mehr unter: www.klappkautsch.de

 

Foto: © André Kudernatsch

Samstag, 19. Oktober 2019

MUSS LEIDER AUSFALLEN!

 Konzert: Angela Aux

In Love With The Demons