Sommer in Rosé

MAI

täglich:

Ausstellung: StadtRaumBoxen # 9

Johanna Nocke | Offener Raum

 

Die StadtRaumBoxen werden durch die Installation "Offener Raum" zu einem Platz für alle, der zum Verweilen, Lachen, Spielen, Nachdenken, Sein einlädt. Johanna Nocke schafft einen Ort in der Stadt in dem gemeinsames Leben stattfinden kann. Ob Spielplatz, kontemplatives Sonnenplätzchen, Spot für ein Feierabendbier oder reflektierte Kunstbetrachtung … die Installation "Offener Raum" ist ein Erfahrungsraum, der den Perspektivwechsel lebt und jedem (der Lust hat) ermöglicht, sich damit auseinander zu setzen – oder eben einfach nur rein und drauf. 

 

Grafik: © Johanna Nocke

 

Dienstag, 21. Mai 2019, 18:00 Uhr

AltstadtYoga am Schauspielhaus

 

Eintritt frei!

Altstadtyoga ist am 21.05.2019 zu Besuch beim KulturQuartier!

 

18:00 Uhr treffen wir uns auf der großen Wiese vor einer der schönsten Kulissen Erfurts. Ich kann es kaum erwarten, mit euch einen Teil zur Belebung des Geländes beizutragen und freue mich schon riesig auf die gemeinsame Yoga-Session. Wie immer benötigt ihr eure eigene Yogamatte. 

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19:30 Uhr

Der Kinoklub im Schauspielhaus

PRIMETIME - Kino unterm Radar

UNDER THE SILVER LAKE

 

Eintritt: 5 €

USA 2018 | 138 min | FSK 16 | OmU

 

Die Angst vor einem Hundekiller geht um in Los Angeles. Der Anfang 30-jährige Sam nimmt’s zur Kenntnis. Ihn beschäftigt aber vielmehr seine bildhübsche Nachbarin, die, kaum dass er sie näher kennengelernt hat, plötzlich verschwunden ist. Auf der Suche nach ihr in der Stadt der Engel und Hollywoodmythen begegnen ihm immer mehr und mehr Zeichen, die er zwar nicht deuten kann, die aber gerade deshalb eine ungeheure Anziehungskraft auf ihn ausüben.

//  programmkino

 

R: David Robert Mitchell

D: Andrew Garfield, Riley Keough, Topher Grace

Freitag, 24. Mai & Samstag, 25. Mai 2019

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Tanz, Schauspiel, Kino, Hörspiel, Lyrik und Workshops

 

Eine Kooperation des Kulturquartiers Schauspielhaus mit Polyfon Records

und "Der gute Ton e.V."

 

 

Willkommen! Welcome! Bienvenue! - Zur Intergalaktischen Zukunftsmusikkonferenz!

 

Passionierte Musikliebhaber dürfen sich auf ein Wochenende vollgepackt mit Tanz, Schauspiel, Kino, Hörspiel, Lyrik und Workshops im und am KulturQuartier Schauspielhaus in Erfurt freuen. Und für den Rest der Familie wird auch jede Menge geboten sein.

 

Kickoff des Spektakels ist am 24.05.2019 um 19:00 Uhr Mitteleuropäischer Sternenzeit. Ein vinylistisches Opening durch den vor Ort ansässigen Polyfon Music Express sollte für diesen Anlass standesgemäß sein und dabei auch die Kommunikationsbasis für das Wochenende festlegen: Elektroide Töne jenseits von Raum und Zeit. Außerhalb dieses Kontinuums und nur im Takt des Retronoms bewegt sich ein weiterer Akteur des Abends. Super DJ Klarke wird gemeinsam mit einem mysteriösen Mister X den Weltunterklang als Hörspiel zelebrieren. Für Freunde des intergalaktischen Ausdruckstanzes gibt es im Anschluss spacige Rhythmen von BC 23 (Der gute Ton e.V.) sowie den Brothers in Mind, die ihre Frequenzen mittels des Freien Rundfunks Erfurt International unzählige Male in Form von ultrakurzen Wellen im Kosmos verteilt haben.

 

Wem am Freitagabend eher nach gepflegtem Chillen oder etwas kultureller Erweiterung des technoiden Musikhorizonts zumute ist, dem sei der cineastische Programmpunkt des Wochenendes empfohlen. Der Regisseur Romuald Karmakar begleitete DJs wie Sonja Moonear, Move D oder Ricardo Villalobos und erzählt mit seinem epischen Werk „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ von der Faszination zeitgenössischer Feierkultur in den Metropolen diesseits der Stratosphäre. Gute Unterhaltung!

Spitzen-Entertainment bietet natürlich auch Tag 2 der Intergalaktischen Zukunftsmusikkonferenz. Man trifft sich auf der Freifläche vor dem Alten Schauspielhaus, um bei diversen kulinarischen Köstlichkeiten, zeitlosen Aktivangeboten für Groß und Klein sowie exquisiter Musik dem Müßiggang zu frönen. Für die Kids wird der Dancefloor des KulturQuartiers geöffnet und in Workshops zeigen die Beatforscher aus dem Weltraumlabor wie die großen Hits der Zukunft gemacht werden. Für die Klänge im Orbit der Konferenz- Station sorgen im Nachmittagsverlauf so großartige Künstler wie der vom Liquid Sound Club bekannte DJ Noxlay oder Daizy & Holy´s finest un_ovule. Außerdem präsentieren Rico Wagner & Sandra Blume, wie poetisch frühlingshafte Texte gepaart mit smarter Ambient-Musik sein können. Wow!

 

Großes Kino stand ja schon am Eröffnungsabend auf dem Programm. Am Samstag heißt es nun „Vorhang auf und Bühne frei“ für die fabelhafte Lizzy Timmers in Begleitung von Sören Bodner aka DJ Monkey Maffia - einer Inszenierung des Theaterhauses Jena mit einem wundervollen Technoduett unter dem Titel „Deutschkurs“. „Es ist gut, in keiner Sprache ursprünglich ‚zu Hause‘ zu sein. Nur so fängt man an zu hören, was gesagt wird und wie es gesagt wird und zu wem und zu wem nicht.“ Ein Stück über das Fremdsein, sich fühlen wie ein Alien. Aus Beobachten wird Vortasten in unbekannte Sphären und zunehmend steigt der Mut zur Partizipation, aber auch zur Konfrontation. Ankommen, und dabei man selbst bleiben.

 

Das Finale der Intergalaktischen Zukunftsmusikkonferenz lässt nun wirklich absolut keine Wünsche mehr unerfüllt. Jason Hogans aka Brownstudy präsentiert uns seine Beatshow und ist dafür extra von der High Quality Sound Factory planet[e] aus Detroit angereist. Die Frankfurter Le Rubrique und Dan Bay sind zu Gast und verschmelzen mit ihren Modulen zum MPC Orchestra. Sören Bodner aka DJ Monkey Maffia lässt es sich nach seinem Part auf der Theaterbühne natürlich auch nicht nehmen, hingebungsvoll Freude am Tanzen zu versprühen. Und Steffen Baldo aka Ugly Drums weiß nicht erst seit seinem Album „Saturn Memories“ auf dem britischen Label „Quintessentials“, wie man die Gravitation auf den Dancefloors dieses Universums außer Kraft setzt …

 

Ready for take off? Ready for take off!

 

Mehr unter: https://inzumuko.de

 

Plakat: © Michél Nettling / feinfinger smartworks

 

Freitag, 24. Mai 2019, 19:00 Uhr

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Ready for Takeoff Party

Aufbruch in unendliche Welten

Mit Polyfon Express, Weltunterklang, DJ BC 23, Brothers in Mind

 

Abendkasse

 

Kick Off der Intergalaktischen Zukunftsmusikkonferenz ist am 24.05.2019 um 19:00 Uhr Mitteleuropäischer Sternenzeit. Ein vinylistisches Opening durch den vor Ort ansässigen Polyfon Music Express sollte für diesen Anlass standesgemäß sein und dabei auch die Kommunikationsbasis für das Wochenende festlegen: Elektroide Töne jenseits von Raum und Zeit. Außerhalb dieses Kontinuums und nur im Takt des Retronoms bewegt sich ein weiterer Akteur des Abends. Super DJ Klarke wird gemeinsam mit einem mysteriösen Mister X den Weltunterklang als Hörspiel zelebrieren. Für Freunde des intergalaktischen Ausdruckstanzes gibt es im Anschluss spacige Rhythmen von BC 23 (Der gute Ton e.V.) sowie den Brothers in Mind, die ihre Frequenzen mittels des Freien Rundfunks Erfurt International unzählige Male in Form von ultrakurzen Wellen im Kosmos verteilt haben. 

 

Wem am Freitagabend eher nach gepflegtem Chillen oder etwas kultureller Erweiterung des technoiden Musikhorizonts zu Mute ist, dem sei der cineastische Programmpunkt des Wochenendes empfohlen. Der Regisseur Romuald Karmakar begleitete DJs wie Sonja Moonear, Move D oder Ricardo Villalobos und erzählt mit seinem filmischen Werk „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ über die Faszination zeitgenössischer Feierkultur in den Metropolen diesseits der Stratosphäre. Der Film startet 22 Uhr im ersten Obergeschoss auf der Kleinen Bühne. Danach kann wieder getanzt werden!

 

Mehr unter: https://inzumuko.de

 

 

Freitag, 24. Mai 2019, 22:00 Uhr

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Kino: Denk ich an Deutschland in der Nacht

Dokumentation (D 2017) von Romuald Kaarmakar

 

freier Eintritt, Spende

 

Dokumentation über deutsche elektronische Musik, in der fünf DJs zu Wort kommen: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel und David Moufang alias Move D. Sie äußern sich über ihre Arbeit im Studio, im Club und auf der Bühne, erzählen von ihrem musikalischen Werdegang und von ihrem Blick auf das Genre. Die Musiker sind Pioniere einer Kunst, die sich seit den Neunzigern so stark ausdifferenziert hat, dass kaum jemand alle Stile überblickt. Zwischen die Reflexionen seiner Interviewpartner streut Regisseur Romuald Karmakar Aufnahmen von leeren Clubs bei Tage ein, von vollen Tanzflächen bei Nacht, von der Umgebung der Musikstudios und von der DJ-Arbeit zuhause, die still passiert, fernab der zuckenden Menge. Karmakar hat dabei nicht den Anspruch, die Elektromusik in ihrer Gesamtheit zu zeigen. Er liefert Ausschnitte, in denen die Bilder und Protagnisten für sich sprechen sollen. (Filmstarts.de)

 

Vor und nach dem Film kann die „Ready for Takeoff Party“ in der Ehemaligen Kassenhalle besucht werden.

 

 

Mehr unter: https://www.romuald-karmakar.de/film/denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht

 

Plakat: © Rapid Eye Movies

 

Samstag, 25. Mai 2019, 16:00 bis 18:45 Uhr

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Sound Lab

Mit Jason Hogans, Leshrac & Steffen Baldo

 

freier Eintritt

 

16:00-16:45 Jason Hogans

17:00-17:45 Leshrac

18:00-18:45 Steffen Baldo

 

Tretet ein in das intergalaktische Soundlaboratorium!

 

Wie funktioniert eigentlich ein Synthesizer? Welche Geräte nutze ich am besten für ein Live Setup? Und was kann ich tun, damit meine Tracks so phatt klingen, wie die vom Motor City Drum Ensemble?

 

Jason Parnell Hogans, Leshrac und Steffen Baldo begrüßen euch zu einem informativ unterhaltsamen Nachmittag mit Antworten auf eben jene Fragen. 3 spannende Lektionen zum Thema Zukunftsmusik mit Raum für Diskussionen

 

Mehr unter: https://inzumuko.de

 

Foto Jason Hogans: © Jason Hogans

Foto Leshrac: © Michael Thurm

Foto Steffen Baldo: © Steffen Baldo

 

Samstag, 25. Mai 2019, 22:30 Uhr

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Flyin‘ High Party

Flieg Voyager, flieg!

Mit Monkey Maffia, Jason Hogans, The MPC Orchestra, Steffen Baldo aka Ugly Drums

 

Abendkasse

 

Jason Hogansaka Brownstudy ist extra von der High Quality Sound Factory planet[e] aus Detroit angereist. Die Frankfurter Le Rubrique und Dan Bay sind zu Gast und verschmelzen mit ihren Modulen zum MPC Orchestra. Sören Bodner aka DJ Monkey Maffia lässt es sich nach seinem Part auf der Theaterbühne natürlich auch nicht nehmen, hingebungsvoll Freude am Tanzen zu versprühen. Und Steffen Baldo aka Ugly Drums weiß nicht erst seit seinem Album „Saturn Memories“ auf dem britischen Label „Quintessentials“ wie man die Gravitation auf den Dancefloors dieses Universums außer Kraft setzt …

 

Mehr unter: https://inzumuko.de

 

 

Samstag, 25. Mai 2019, 19:00 Uhr

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Electro Lyrik

Mit Sandra Blume & Rico Wagner

 

freier Eintritt, Spende

 

Warum nicht Lyrik statt mit den üblichen klassischen Instrumenten mit elektronischer Musik kombinieren? Diese Idee der Eisenacher Autorin Sandra Blume und des Erfurter DJs Rico Wagner begeisterte 2017 im Rahmen der Performance „Stadt, Land, Fluss“ im Kleinkunstcafé Lebemann erstmals das Publikum. Gedichte die den Zuhörer entschweben lassen in weite Welten. Wundervolle Lyrik unterlegt mit elektronischer Musik. Rico Wagners Soundlandschaften greifen die Stimmung der Gedichte auf, verstärken sie und laden die Besucher so zu einem besonders intensiven Hörerlebnis ein. Inspiriert vom Licht in den Wäldern und über den Gewässern, vom Wechsel der Jahreszeiten und vom Leben in den Dörfern beschreibt Sandra Blume in schnörkelloser und zugleich bildstarker Sprache Momente der Berührung.

 

Sandra Blume hat Geschichte, Kulturwissenschaften und Journalistik studiert. Sie arbeitet seit 2005 als freie Texterin, PR-Beraterin und Theaterdramaturgin. Seit 2013 ist sie Pressesprecherin des Wartburgkreises in Thüringen. Texte der Autorin erschienen 2016 in der Anthologie „Herzweise“ vom Münchner Schillo-Verlag und 2015 im Buch „Die Wartburgregion – Entdeckungsreisen“, herausgegeben vom Landratsamt Wartburgkreis. Für die Online-Ausgabe der Literaturzeitschrift DASGEDICHT erstellte sie 2017/2018 Netzanthologien, auch jeweils als Hörausgabe mit eingesprochenen Texten. Im August 2018 erschien der Wandkalender „Beginnende Tage“ mit Texten und Fotografien der Autorin beim Thüringer Landstreicher Verlag. Im Internet sind ihre Texte und Fotos unter www.herzhuepfen.com zu finden.

 

Rico Wagner, Kaufmann, Musikliebhaber & DJ, wurde im Juli 1976 in Eisenach geboren. Wirkte über 2 Jahre bei Theater- und Musicalshows mit. Gründete gemeinsam mit seinem Musikpartner Stefan Dietze im Jahre 1994 das DJ Duo PacoBiet. Sie touren zu musikalischen Großveranstaltungen und durch gemütliche Cafés. Im Jahre 2003 bespielten PacoBiet sogar die heiligen Hallen des legendären TRESOR Clubs in Berlin. Es folgten diverse Gastauftritte in Live Radio Shows wie dem Radio Lotte Weimar, Radio FREI in Erfurt, dem WartburgRadio Eisenach und Podcast-Beiträge für Radiosender in Dresden. Rico Wagner folgt dem Lebensmotto und Naturgesetz des steten Wandels: Alles fließt, Nichts bleibt.

 

Foto Sandra Blume: © Sandra Blume

Foto Rico Wagner: © Rico Wagner

Samstag, 25. Mai 2019, 21:00 Uhr

Intergalaktische Zukunftsmusikkonferenz

Theater: Deutschkurs, Technoduett

Mit Lizzy Timmers & Sören Bodner, alias Monkey Maffia

Eine Produktion des Theaterhauses Jena

Eintritt: 17 € / ermäßigt 15 €


 

Jelena Petrowna Fischer hat geschafft, wovon Lizzy Timmers noch träumt: Sie ist deutscher als deutsch geworden. Aber was andere bereits geschafft haben, kann unmöglich nicht sein. Also sucht sich die Holländerin einen Lehrer: Sören Bodner, oder DJ Monkey Maffia. Und lernt. Sprachen, Sitten, Gebräuche. Versucht, weniger fremd zu sein, und erschließt sich über Sörens Musik ihren Weg. Lektion um Lektion erschließt sich ein Bild der neuen Heimat, erschaffen aus der sicheren Distanz des nicht visuell als fremd (sprich: nicht-weiß) Wahrnehmbaren. Beobachten wird Vortasten in unbekannte Gewässer, und zunehmend steigt der Mut zur Partizipation, aber auch zur Konfrontation. »Deutsch werden können« erscheint als ephemeres Gespinst.

Lizzys Recherche braucht ein neues Ziel: Ankommen. Man selbst bleiben. Wissen. Und sich weniger fremd fühlen. Jelena Petrowna Fischer übrigens hat sich beim Ankommen neu erfunden. Sie heißt jetzt Helene. Eben gefühlt weniger fremd. Eben Helene Fischer.

 

Von und mit: Lizzy Timmers + Sören Bodner, alias Monkey Maffia

Bühne + Licht: Maarten van Otterdijk

Dramaturgie: Thorben Meißner

 

Lizzy Timmers wurde am 3. April 1980 in Rotterdam geboren Sie ist Absolventin der Toneelacademie Maastricht (2003) und hat außerdem ein Diplom am Libanon Lyceum Rotterdam inne (1999). Neben ihrer Arbeit mit dem Künstlerkollektiv Wunderbaum hat sie immer wieder als Performerin, Regisseurin und Sängerin mit anderen Künstlern und Künstlerkollektiven zusammengearbeitet – u.a. mit De Veenfabriek, The Dutch Chamber Choir, dem Asko|Schönberg-Ensemble, dem Productiehouse Rotterdam, Onafhankelijk Toneel und mit Laura van Dolron. 2016 produzierte sie für die Ruhrtriennale und das Holland Festival mit anderen Koproduzenten den »Europe Endless Express«, ein politisches Festival in einem fahrenden Zug.

 

Sören Bodner, alias DJ Monkey Maffia, wurde am 27. Juli 1977 geboren. Er hat u.a. mit Thomas Sperling 1998 das Musiklabel »Freude am Tanzen« gegründet, 2001 kam der Plattenladen »Fatplastics Record Store« im Schillergässchen in Jena hinzu. Zusammen mit dem DJ Robag Wruhme bildete er das Duo Wighnomy Brothers, welches auch überregional große Bedeutung erlangte.

 

 

Mehr unter: https://www.theaterhaus-jena.de/deutschkurs.html?events=112

 

Fotos: © Joachim Dette/Theaterhaus Jena

 

Mittwoch, 29. Mai 2019, 19:30 Uhr

Der Kinoklub im Schauspielhaus

PRIMETIME - Kino unterm Radar

GIRL

 

Eintritt: 5 €

BE 2018 | 105 min | FSK 12 | OmU

 

Äußerlich sieht die 15-jährige Lara wie ein Mädchen aus. Doch unter ihrer Kleidung versteckt die Teenagerin einen Penis, der sie permanent daran erinnert, dass sie in einem männlichen Körper geboren wurde. An der Schwelle zum Erwachsenwerden sehnt sich Lara nach einer geschlechtsanpassenden Operation und will zugleich als Ballerina reüssieren. Zwei Ziele, die nicht leicht miteinander zu vereinen sind. //  programmkino

 

R: Lukas Dhont

D: Victor Polster, Arieh Worthalter, Oliver Bodart

Freitag, 31. Mai 2019, 19:30 Uhr

Klaus Manns "Mephisto" (Lesung)

Mit Martin Schink

"Die LesArten im KulturQuartier" - Theater I

Eintritt: 9 € / ermäßigt 7 €


In Kooperation mit der

Buchhandlung Peterknecht

 

Vom Skandal zum Kultbuch: Stefan Zweig brachte es auf den Punkt: „Ach, es hilft nichts, dass Sie auf der letzten Seite liebenswürdig schwindeln, es handele sich nicht um reale Personen! Man erkennt sie doch und man erkennt, was wichtiger ist, die ganze Zeit in ihren Übergängen und Spannungen“, schrieb er 1936 an Klaus Mann, nachdem er sein neuestes Werk „Mephisto. Roman einer Karriere“ gelesen hatte. Und in der Tat klangen alle Verteidigungsversuche des Autors, er hätte in „Mephisto“ nur eine allgemeine Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral geschrieben, etwas halbherzig. Denn noch kurz vorher bezeichnete er seinen „Mephisto“ als ein „richtig gemeines Buch, voll von Tücken, wie es eigentlich nur ein Mensch mit schlechtem Charakter schreiben kann.“

 

Als der Roman im Oktober 1936 erschien, machten sich viele Leser sofort daran, alle realen Personen hinter den fiktiven Namen zu entdecken: die Schriftsteller Gottfried Benn und Carl Sternheim, den Theaterguru Max Reinhardt, die Schauspielerin Elisabeth Bergner, seine Schwester Erika Mann und viele andere prominente Zeitgenossen. Aber es war vor allem die die Gestalt des Hendrik Höfgen, die die Gemüter erregte und die unverkennbar die Züge von Gustav Gründgens trug, dem Schauspieler, Staatstheaterintendanten und – ehemaligen Schwager von Klaus Mann! Gründgens und seine Erben waren es dann auch, die nach dem Krieg das Erscheinen des Buches in Westdeutschland zunächst verhinderten und später ganz verbieten ließen. Erst 1981 setzte sich der Rowohlt Verlag über das Verbot aus dem Jahre 1966 weg.

 

Foto © Dirk Löhr

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